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Von der Ski-Challenge zum Pokertisch

Die österreichischen Spieleentwickler haben sie in den letzten Jahren mehr oder weniger freiwillig dazu entschieden auf ihre lukrativsten Kunden zu setzen oder sich von diesen gar kaufen zu lassen. Was das Herz der motivierten Entwickler am ersten Blick vielleicht wenig erfreut, hat in diesem Land schon so manche Unternehmer reich gemacht.

Digitalisierung von Glücksspielen auf dem Vormarsch

Greentube, die ihren ersten großen Erfolg mit der ORF Ski-Challenge feiern durften, sind hier ein schönes lokales Beispiel.

Im Januar 2010 übernahm Astra Games, ein Tochterunternehmen des österreichischen Glücksspielkonzerns Novomatic, 70 % an der Greentube Internet Entertainment Solutions AG. Im September 2011 übernahm man die restlichen 30 Prozent an Anteilen. Novomatic-Technologievorstand Thomas Graf wurde zum neuen CEO der Greentube GmbH ernannt. Das Produkt-Portfolio wurde in den letzten Jahren um Poker, Bingo und andere Casino-Games erweitert.

Jahre später zählt Greentube mittlerweile zu den größten Arbeitgebern der österreichischen Videospielindustrie und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter, die sich vorwiegend mit der Umsetzung von neuen Skill Games sowie Online-Casinos beschäftigt.

Zahlreiche neue Anbieter und Spiele

In ganz Europe gibt es eine große Industrie, die sich mit dieser Art von Spielen beschäftigt. Neben klassischen Browsergames werden laufend Facebook als auch Mobile Apps veröffentlicht. Online Kasinos bieten daher schon längt weit mehr als reine Würfel- und Karten-Spiele an.

Diese Innovation zahlt sich aus. Johann Graf, der Novomatic-Gründer ist nach Dietrich Mateschitz (Red Bull) der zweitreichste Österreicher und damit auf Platz 194 der Forbes Weltrangliste der reichsten Menschen der Welt.

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