Die Battlefield-Serie gehört im Action-Segment mittlerweile zu den wichtigsten Marken überhaupt aus dem Hause Electronic Arts. Erst vor wenigen Wochen ist der dritte Teil der Hauptreihe erschienen und konnte sich seither bereits multimillionenfach verkaufen. Das Spiel ist für den Computer sowie für die PS3 und die Xbox 30 erhältlich - nur die Nintendo-Spieler sind bisher nie in den unzweifelhaften Genuss eines Battlefield gekommen. Doch hätte alles ganz anders kommen können.
Wie sich nämlich Jeff Kalles, der früher bei Nintendo of America angestellt war und heute als Autor für Penny Arcade arbeitet, erinnert, hatte sich das Studio Digital Illusions CE (also die Erfinder von Battlefield) zum Zeitpunkt der Entwicklung von Battlefield 1942 nach einem Publisher als Vertriebspartner umgesehen. Und Nintendo stand demnach ganz oben auf ihrer Wunschliste. Das allererste Battlefield hätte also mit Leichtigkeit ein Gamecube-Exklusivspiel sein können. Das Unterfangen ist dann allerdings am fehlenden Onlineangebot von Nintendo und deren Unwilligkeit, etwas an dieser Lage zu ändern, gescheitert.
Man mag sich also kaum vorstellen, wie Nintendo heute im Onlinesegment positioniert wäre, hätten sie sich damals auf den Deal eingelassen und an ihrem eigenen Konzept gearbeitet. Aber zurück in die Zukunft: Mittlerweile ist bei Electronic Arts laut Label-Chef Frank Gibeau bereits der nächste Ableger der erfolgreichen Shooter-Reihe in Arbeit - wenngleich diese Aussage von der PR-Abteilung des Unternehmens kurz darauf revidiert wurde.




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