Gestern wurde bekannt gegeben, dass der bisher für den Entertainment-Bereich verantwortliche Manager Kazou Hirai am 1. April den Chefposten bei Sony von Sir Howard Stringer übernehmen wird - Hirai soll das Unternehmen dann wirtschaftlich wieder voran bringen, denn im abgelaufenen Quartal hat Sony abermals rote Zahlen geschrieben. Denn laut dem aktuellen Finanzbericht für das 3. Quartal 2011 hat Sony dereinst einen Verlust von 1,1 Milliarden US-Dollar zu verbuchen. Das Unternehmen selbst für dies momentan auf den starken Yen und die beeinträchtigte Produktion infolge der Flutkatastrophe in Thailand zurück, während Außenstehende dem Konzern auch Fehler im Management vorwerfen und auf die schlechten Verkäufe von Digitalkameras verweisen.
Dem aktuellen Finanzbericht ist allerdings auch zu entnehmen, dass sich die PS3 im abgelaufenen Quartal insgesamt 6,5 Millionen Mal verkauft hat, das entspricht einer Steigerung von 200.000 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zudem sind rund 66,2 Millionen PS3-Spiele über die Ladentheke gegangen, was einer Steigerung von rund 15 Prozent verglichen mit dem 3. Quartal 2010 entspricht. Die Zahlen veralteter Hardware wie der PSP und der PS2 sind hingegen rückläufig, womit wohl die Vita im nächsten Quartal als Zugpferd herhalten müsste - ob sie das schafft, bleibt natürlich noch abzuwarten.
Insgesamt hat Sony im 3. Quartal 2011 also 1,1 Milliarden Dollar Verlust gemacht, was wieder einer Steigerung von fast 25 Prozent verglichen mit demselben Quartal im Jahr 2010 ergibt. Ab April muss sich dann also der designierte Firmenpräsident Kaz Hirai darum kümmern, dass Sony irgendwann wieder schwarze Zahlen schreibt.




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