Update: Sony Liverpool ist womöglich doch noch nicht komplett von der Bildfläche verschwunden. Das durch die Wipeout-Serie bekannt gewordene Studio wurde eigentlich bereits im August geschlossen (siehe unten), doch heute wurde auf dem Wipeout-Account auf Twitter und auch auf Facebook folgendes gepostet:
WE. ARE. ALIVE. twitter.com/wipEout2048/st…
— WipEout 2048 (@wipEout2048) September 17, 2012
Diese Meldung ist dennoch mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, denn in einem älteren Statusupdate auf Facebook hieß es, die Wipeout-Fanseite werde nicht mehr von den Machern der Reihe betrieben.
Meldung vom 22. August:
Eines der ältesten Spielestudios am Markt muss seine Pforten schließen. Wie nämlich Sony heute bekannt gab, wurde das Team der vor 28 Jahren gegründeten Spieleschmiede Sony Liverpool heute aufgelöst und alle in Arbeit befindlichen Titel gestrichen. Bekanntheit erlangte das Studio vor allem durch die von ihm geschaffene Wipeout-Serie. Das Vita-Spiel Wipeout 2048 wird demnach auch das letzte Spiel von Sony Liverpool bleiben. In einer Stellungnahme hat Sony die Schließung folgendermaßen begründet:
Es wurde entschieden, dass das Liverpool-Studio geschlossen werden sollte. Das Liverpool-Studio war ein wichtiger Teil der SCE Worldwide Studios, und das seit den Anfängen der Playstation. Und sie haben über die Jahre hinweg einen hervorragenden Beitrag zur Playstation geleistet. Jeder, der in der Vergangenheit oder in der Gegenwart für das Studio gearbeitet hat, kann auf das Erreichte sehr stolz sein.
Trotzdem gehen wir davon aus, dass wir den Kunden die bestmöglichen Inhalte bieten können, wenn wir stattdessen lieber in andere Studios investieren, die derzeit an aufregenden neuen Projekten arbeiten.
Das Studio wurde 1984 als Spieleentwickler und Publisher unter dem Namen Psygnosis Limited gegründet und hat damals schon große Titel wie Shadow of the Beast und Lemmings vertrieben. Psygnosis investierte ab den spätern 80ern stark in den CD-ROM-Bereich, was ihnen beim Mega-CD-Addon fürs Mega Drive eine Partnerschaft mit Sega einbrachte. Im Mai 1994 wurde das Studio schließlich von Sony für 48 Millionen US-Dollar aufgekauft und in Sony Liverpool umbenannt. Seine größten Erfolge konnte es fortan, wie bereits erwähnt, mit der Wipeout-Serie feiern.



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