Nachdem vor einigen Wochen bekannt wurde, dass sich das Online-Rollenspiel The Secret World aus dem Hause Funcom eher schlecht verkauft hat – gerade einmal 200.000 Exemplare waren bis Ende August über den Ladentisch gegangen (Consolero berichtete) – folgten mehrere betriebsbedingte Kündigungen beim Entwickler. Die Kollegen von Eurogamer.net konnten nun mit einigen der Verantwortlichen über das Spiel sprechen. Game Director Ragnar Tornquist räumte dabei ein, dass Abomodelle bei MMOs schwer zu etablieren sind:
Als Spieler weiß ich natürlich, dass Abomodelle immer eine Herausforderung sind. Wenn ich aufgefordert werde, eine Abogebühr zu bezahlen, überlege ich mir das auch erst zwei oder dreimal, anstatt gleich einen Spontankauf zu tätigen.
Ist also ein Free-to-Play-Modell die Lösung? Immerhin wird auch Star Wars: The Old Republic, das ebenfalls nicht sonderlich erfolgreich lief, demnächst auf eine Kombination aus Abo und F2P umgestellt.
Communications Director Erling Ellingsen erklärte, dass so etwas momentan nicht geplant sei: "Nein, es wird in nächster Zeit nicht auf Free to Play umgestellt. Es gibt gegenwärtig keine Pläne, es F2P werden zu lassen." Tornquist erwiderte: "Wer weiß schon, welches Geschäftsmodell wir nächstes Jahr haben werden. Oder in zwei Jahren oder in fünf Jahren? Das Abomodell ist..." "Natürlich werden wir uns das anschauen", unterbrach ihn Ellingson. "Dies ist eine sich schnell verändernde Branche und wir müssen uns anpassen. Aber jetzt in diesem Moment gibt es hierfür keine Pläne."



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