The Secret World: Am unkonventionellen Ansatz gescheitert?

am 09.10.2012 um 22:49 von Shuriken
PC/Mac

Die Verkaufszahlen des Online-Rollenspiels The Secret World aus dem Hause Funcom dürften bislang weit hinter den Erwartungen von Publisher Electronic Arts zurückgeblieben sein. Immerhin hat sich das Spiel bis Ende August bekanntlich nur 200.000 Mal verkauft (Consolero berichtete). Eine Umstellung auf ein Free-to-Play-Modell wie bei Star Wars: The Old Republic sei aber auch nicht geplant, wie die Entwickler kürzlich mitteilten. Im Gespräch mit den Kollegen von Penny Arcade erklärte der ehemalige Lead-Designer Martin Bruusgaard nun, warum das Spiel seines Erachtens floppte:

Ich denke, wir hätten etwas machen sollen, das den Spielern eher vertraut ist. Keine Klassen, keine Levels, unterschiedliche Waffen und ihr habt diese Skills. Wir haben zwar Quests, aber manche von ihnen sind eher seltsam, sodass die Spieler im Browser nachschlagen müssen, um die Lösung zu finden. [...] Ich möchte betonen, dass ich das jetzige Spiel sehr mag, aber vielleicht hätten wir ein bisschen mehr [mit dem Mainstream gehen] sollen, um den erhofften kommerziellen Erfolg zu erzielen.

Das Spiel hätte sich laut Bruusgaard schon vertrauter angefühlt, hätte es ein Level-System gegeben:

Ich glaube, es hätte schon geholfen, wenn wir im Spiel Levels hätten. Irgendwie schäme ich mich, das zu sagen, aber ich denke, die Spieler hätten so einen besseren Überblick über ihren Fortschritt gehabt und sie hätten gewusst, wie stark sie sind und welchen Weg sie einschlagen müssen.

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