Ein wesentliches Stilmittel bei den Simpsons - abgesehen von den offenkundigen wie dem Humor oder der gelben Hautfarbe - sind die gelegentlichen Gastauftritte berühmter Persönlichkeiten, welche dann auch von ihren realen Vorbildern gesprochen wurden. So waren bereits Stephen
Hawking, Tony Blair, Ronaldo sowie Metallica und viele, viele mehr zu Gast in Springfield. Für die 500. Episode der beliebten TV-Serie haben sich die Macher nun eine kontrovers betrachtete Person eingeladen: Julian Assange, den Gründer von Wikileaks.
Dieser wird sein virtuelles Ebenbild dann auch selbst synchronisieren, die Texte hat er bereits an einem geheimen Ort aufgenommen. Die Handlung der Episode wird wie folgt beschrieben: In einem geheimen Treffen beschließen die Einwohner Springfields, die Simpsons endgültig aus der Stadt zu verbannen. Homer, Marge und Konsorten fliehen also an einen abgelegenen Ort, wo sie auf ihren neuen Nachbarn treffen: Julian Assange. Gemeinsam mit diesem sehen sie sich unter anderem das Video der Bombardierung einer Hochzeit in Afghanistan an.
Dennoch solle die rechtliche Lage Assanges laut Producer Al Jean satirisch dargestellt werden: "Wir haben nichts getan, das in irgendeiner Form mit der Assanges rechtlicher Situation zu tun hat. Wir wollten sicher gehen, dass die Darstellung satirisch ist und da hat er eingewilligt." Die 500. Simpsons-Episode soll in den USA am 19. Februar ausgestrahlt werden - wann es bei uns soweit ist, bleibt abzuwarten.




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