Free to play als Geschäftsmodell erfreut sich momentan wachsender Beliebtheit. Spiele, die auf dieser Grundlage basieren, sind anfangs kostenlos – die Spieler können sich durch Mikrotransaktionen aber Vorteile erkaufen, auf die sie sonst lange hinarbeiten müssen. Auch Star Wars: The Old Republic wird demnächst unter Auslassung mehr oder weniger wichtiger Features gratis sein, das klassische Abomodell wird aber weiterlaufen. Diese Geschäftsvariante habe an Wichtigkeit nämlich nicht verloren, wie EA-Games-Labelchef Frank Gibeau den Kollegen von Kotaku sagte:
Im Fall von Battlefield Premium haben wir eineinhalb Millionen Abonnenten und das funktioniert sehr gut. Aber bei anderen Produkten wie Star Wars sind wir mit einem Free-to-play-Modell wahrscheinlich besser aufgestellt. Mit Star Wars haben wir eine großangelegte Marke, mit der wir das ein großes Publikum anlocken können. Ich denke, wir sind ziemlich offen damit umgegangen, dass wir bei Star Wars eine Menge Gegenwind hatten, weswegen wir unseren Kurs korrigieren und uns hier neu ausrichten mussten, um so dem gerecht zu werden, was unsere Kunden uns gesagt haben.
Frank Gibeau stellte weiterhin klar, dass sowohl F2P- als auch klassische Abomodelle seiner Meinung nach Bestand haben werden:
Wisst ihr was? League of Legens ist ein spektakuläres PC-Spiel und es funktioniert hervorragend als Free-to-play-Spiel. Ich denke, beide Modelle können koexistieren. Und sie beide werden auch weiterhin koexistieren. Schließlich arbeiten wir meist nach dem Schema "Hey, wir überlegen uns, was wir für ein Spiel machen und dann denken wir über das Geschäftsmodell nach."



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