Das größte Social Network der Welt geht an die Börse. Bereits am Mittwochabend kündigte das Unternehmen um den ehemaligen Psychologiestudenten Mark Zuckerberg seinen Gang aufs Parkett an und legte seinen Börsenprospekt vor - ein üblicher Schritt, mit dem Firmen schon im Vorhinein potentielle Investoren für sich interessieren wollen. Seinen ersten Schritt in Richtung Börsengang hat Facebook somit hinter sich gebracht - momentan gibt es dort übrigens 800 Millionen registrierte User. Mittlerweile wird der Börsengang auf schon auf rund 5 Milliarden Dollar dotiert - wenngleich diese Zahl demnächst wohl noch einmal steigen könnte. Es ist nämlich nicht ungewöhnlich, dass ein Unternehmen erst einmal mit einem verhältnismäßig niedrigen Wert beginnt und sich so erstmal ein Bild der Nachfrage seitens der Investoren zu machen und den Wert seiner Aktien anschließend in die Höhe zu treiben.
Amerikanische Medien gehen unterdessen von einer Taxierung des Marktwerts infolge des Börsengangs auf 75 bis 100 Milliarden Dollar aus, was selbst die Werte von Großunternehmen wie HP und Siemens in den Schatten stellen würde. Auch nach dem Börsengang möchte Zuckerberg das soziale Netzwerk weiterhin größtenteils eigenständig leiten - dafür hat er sich bereits die Stimmrechte von mehreren ihm wohl gesonnenen Investoren übertragen lassen. Dennoch könnten sich für die User des oftmals als Datenkrake titulierten Netzwerks in Sachen Datenschutz etwas tun: An der Wall Street tätige Unternehmen müssen in den Vereinigten Staaten nämlich gewissen Veröffentlichungspflichten nachkommen, was wohl mehr Transparenz für den einzelnen Benutzer verheißen könnte.




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