Dishonored-Entwickler: "Stummer Freeman ist unheimlich"

am 10.10.2012 um 21:51 von Shuriken
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Es gibt viele erfolgreiche Spiele, in denen der Hauptcharakter nicht ein Wort sagt. Link aus Legend of Zelda, Claude aus GTA 3 und Chell aus Portal wären ein paar Beispiele hierfür. Auch Corvo Attaro aus Dishonored wird im Spiel nicht sprechen, wobei es laut Story-Writer Austin Grossman eine klare Abgrenzung zum ebenfalls stummen Gordon Freeman aus Half-Life gebe:

Ich hasse es, was Valve mit diesem stummen Protagonisten angerichtet hat. Ich empfinde das als äußerst ungeschickt und wirklich gruselig. Ich finde Gordon Freeman unsagbar gruselig. Der Unterschied zwischen Dishonored und Half-Life 2 ist, dass es in [Dishonored] sehr viel persönlicher zugeht. Ich denke, man wird stärker ans Spiel gebunden, weil der Charakter zu gewissen Leuten von Anfang an eine persönliche Beziehung hat. Und es wird sehr deutlich, dass bestimmte Leute ihm auf eine sehr persönliche Weise geschadet haben.

Das alles sagte Austin nun gegenüber den Kollegen von Kotaku. Ein wesentlicher Unterschied sei also, dass Corvo von Beginn an persönlich involviert ist, während Gordon Freeman nur in der Landschaft rumsteht und die Leute "mit ihm, über ihn und manchmal sogar für ihn sprechen". Ob Corvo sein Anliegen auch ohne Worte immer klar zum Ausdruck bringen kann, könnt ihr ab Freitag selbst herausfinden.

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