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© Game Info
Name: Silent Hill: Shattered Memories
Release: 05. März 2010
Genre: Action-Adventure
Platform: Wii, PSP, PS2
USK: ab 16 Jahre
Developer: Konami
Publisher: Konami
Website:  

© Silent Hill: Shattered Memories » [02.10.2009 um 15:30]


 

Der Anfang des Grauens beginnt erneut!


Eine der wahrscheinlich berühmtesten Spielereihen in der Gamingwelt ist ohne jeden Zweifel aus dem Hause Konami und trägt den Titel Silent Hill. Erstmals 1999 für PlayStation 1 erschienen dürfte das Horrorerlebnis für viele eine beeindruckende Erfahrung gewesen sein (meiner Wenigkeit inklusive). Derzeit ist ein Remake des besagten Spieles bei Konami in Entwicklung, welches auf den Namen Silent Hill: Shattered Memories hört und sowohl für Nintendo Wii als auch für PlayStation Portable erscheinen wird. Wir haben uns die Demoversion des neugestalteten Gruselausfluges auf Nintendos Konsole genauer angeschaut und erzählen euch in diesem kurzen Bericht über die größten Neuheiten der, voraussichtlich im Herbst erscheinenden, Neuauflage.




Ist die Welt verrückt geworden oder bist nur du psychisch krank?


Das Spiel beginnt nicht wie man es von dem PlayStation 1-Klassikers in Erinnerung hat mit der Tocher im Auto auf dem Highway sondern - wer hätte das gedacht - beim einem Psychiater. Dieser stellt euch in einer angenehmen Atmosphäre Fragen über eure Persönlichkeit. Keine Namen, Merkmale über das Aussehen sondern, auf den ersten Blick, bedeutungslose Fragen. Eure Antworten haben allerdings einen wesentlich größeren Einfluss auf das Spielgeschehen, als ihr denkt, denn die Kleidung der Charaktere und die Anzahl der im Verlauf erscheinenden Objekte wird somit festgelegt.

Anschließend nimmt die Story wie gehabt seinen Lauf. Harry Mason fährt mit seiner jungen Adoptivtochter auf der Landstraße nach Silent Hill, um in der abgelegenen Kleinstadt mehr über die richtigen Eltern des kleinen Mädchens zu erfahren. Aufgrund eines Unfalls gerät das Fahrzeug jedoch ins Schleudern und prallt anschließend gegen eine Fahrplanke. Als Harry wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist seine Tochter Cheryl verschwunden und die Umgebung wirkt wie ausgestorben.




Welcome back, to Silent Hill!


Gleich auf den ersten Blick wird jedem Gamer, der das Original vor 10 Jahren gespielt hat auffallen, dass die skurrile Kleinstadt nicht mehr in einen alles verhüllenden Nebel getränkt ist und man Gebäude, Bäume sowie nahezu alle Straßen ohne Probleme sehen kann. Statt den dichten Nebelschleiern dürft ihr diesmal mit der allgegenwärtigen Dunkelheit kämpfen. Dazu verwendet ihr spielend leicht die Remote, welche in dem Wii-Spiel als Taschenlampe fungiert (Wie die Handhabung des Leuchters auf der PlayStation Portable zur Geltung kommen wird, konnte man uns leider nicht genau sagen). Die Grundstruktur der Stadt wurde zwar nicht verändert, einige Ortschaften jedoch verschoben oder durch neue Häuser ausgetauscht.

Dank der Remote dürft ihr euch auf zahlreiche interaktive Rätsel freuen. Mal müsst ihr ein Schiebetürrätsel durch das Bedienen der Schlösser öffnen oder den Inhalt einiger Dosen durch Schütteln untersuchen. Konami hat also dafür gesorgt, dass keinem Spieler langweilig wird! Waffen sucht ihr jedoch vergeblich, diese gibt es in Silent Hill: Shattered Memories nämlich überhaupt nicht. Wenn ihr also von einigen der obskuren Kreaturen angegriffen werdet, müsst ihr euch durch das Schütteln der Remote und drücken der eingeblendeten Tastenkombinationen befreien und dann möglichst schnell das Weite suchen. Was der Grund für diese Änderung im Gameplay war? Laut den Entwicklern erfährt der Spieler das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Verlorenheit wesentlich besser, wenn er sich auf der Flucht befindet und die Monster nicht mit einem Übermaß an Waffen erledigt.

Neu hinzugekommen ist die Verwendung des Telefons, welches verblüffende Ähnlichkeiten mit einem iPhone aufweist. Dieses ersetzt nicht nur die alt bekannte Ingamekarte - moderne Menschen gehen ja nicht mehr ohne Navigationssystem aus dem Haus! - sondern ermöglicht es dem Spieler Fotos von der Umgebung zu machen um beispielsweise unsichtbare Objekte sichtbar zu machen, bestimmte Personen anzurufen und wichtige Nummern zu speichern.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass das Spiel beim Betreten von anderen Räumlichkeiten so gut wie gar keine Ladezeiten aufweist. Ihr bewegt euch von einem Gebiet in das nächste, sucht in Kästen und Schränken nach Items und Erste Hilfe-Kits ohne längeren Wartezeiten ausgesetzt zu sein. Interessant ist auch die Möglichkeit während einer Konversation mit dem B-Knopf die Umgebung untersuchen zu können. Somit habt ihr nicht nur die Chance die Personen, mit denen ihr redet, genauer unter die Lupe zu nehmen, sondern könnt sogar Bilder in einem Raum betrachten, welche vielleicht einen Hinweis auf eines der kommenden Rätsel beinhalten.

Ob das Gruselabenteuer ebenso viele Enden besitzen wird wie das Original ist noch unklar, aber nicht unwahrscheinlich.




Die aufpolierte Welt des Grauens


Das Spiel wird ausschließlich englische Stimmen, dafür jedoch Untertitel in mehreren Sprachen besitzen. Schön ist es auch zu sehen, dass die Entwickler die Lautsprecher der Remote verwenden, sodass ihr die Stimme eines Anrufers wie aus den Ausgängen eines echten Telefons hören könnt.

Akira Yamaoka mischt selbstverständlich erneut bei den Tönen des Gruselabenteuers mit. Etwas nervig war der Soundtrack jedoch trotzdem, denn bei der Demoversion wurde nahezu eine viertel Stunde lang nur eine einzige Melodie in einer Schleife abgespielt.

Grafisch wurde so einiges an dem Titel verändert. Nicht nur, dass die Stadt um einiges mehr an Details aufweist, die Charaktere sehen wesentlich optisch wesentlich anspruchsvoller und die Filmsequenzen um ein vielfaches attraktiver aus. Ob neue Charaktere in der Neuauflage erscheinen werden, die in der Originalversion nicht zu sehen waren, ist im Augenblick jedoch noch unklar.


Ersteindruck:      7 Punkte

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© Kommentare » [1]
#1 Pig Jim » [17.11.2009 um 11:46]
Eines der wenigen Spiele, die Konami entweder vollkommen verhauen oder endlich wieder frischen Wind in die Serie bringen kann. Der Eindruck war einer der informativsten, die ich bisher gelesen habe. Bin schon auf das eigentliche Spiel gespannt. Und selbstverständlich auch darauf wie gut/schlecht die PS2/PSP-Version im Endeffekt sein wird.

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